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Blockade

Auf einen Blick

Bei einer Blockade steht eine Figur direkt vor einem gegnerischen Bauern und hindert ihn so am Vorrücken. Aaron Nimzowitsch hat diese Idee in «Mein System» und in einem eigenen Buch, «Die Blockade», ausführlich erklärt. Besonders wichtig ist sie gegen Freibauern, weil diese mit jedem Schritt gefährlicher werden. Oft blockiert ein Springer am besten.

Kurz erklärt

Bei einer Blockade stellst du eine Figur direkt auf das Feld vor einen gegnerischen Bauern. Der Bauer kann dann nicht mehr vorrücken.

Nimzowitsch fragt, ob es nicht genügt, das Feld nur zu bewachen. Er antwortet mit dem Wesen des Bauern: Bauern wollen vorwärts, und ein Freibauer wird mit jedem Schritt gefährlicher. Deshalb lohnt es sich, ihn ganz anzuhalten.

Eine Blockadefigur kann nebenbei andere Aufgaben erfüllen. Prüfe bei jedem Angriff, ob du nach einem Schlag günstig zurückschlagen kannst. Deckung allein schützt nicht vor Materialverlust.

In Lektion 18 kann nach Sd3 der schwarze Läufer den Springer schlagen. Mit Dxd3 oder Lxd3 blockiert Weiß weiter; beide Seiten haben eine Leichtfigur verloren. Stünde stattdessen die weiße Dame auf d3, verlöre Weiß beim gleichen Tausch eine Dame gegen einen Läufer.

In «Die Praxis meines Systems» empfiehlt er das Hemmen gegnerischer Bauern Spielerinnen und Spielern jeder Stärke.

Zusammengefasst von der Redaktion in eigenen Worten. Das ist kein Zitat.

Wo du es bei Nimzowitsch findest