Was der Kurs abdeckt
Für jedes Hauptkapitel siehst du den Stand im Kurs. Aufklappbare Unterthemen zeigen ausgewählte Lernziele, konkrete Aufgaben und ihre Grenzen. Die Auswahl ist kein vollständiges Verzeichnis aller Buchabschnitte.
Die Angaben beschreiben das Lernangebot, nicht deinen Fortschritt. Eine weitere Stellung übt ein verwandtes Teilziel; sie beweist keine vollständige Beherrschung. Öffne bei Lektionslinks den genannten Schritt.
Mein System
I. Teil - Die Elemente, Überblick
Einleitung zum ersten Teil. Sie beschreibt den Aufbau und lehrt keinen eigenen Inhalt.
I. Teil, 1. Kapitel - Zentrum und Entwicklung, Im Kurs
Entwicklung, Mitte, Tempo und der sichere König sind die Grundlage des Kurses.
Dazu im Kurs
- Alle Figuren wollen mitspielen
- Warum die Mitte wichtig ist
- Ein Zug kann Zeit gewinnen
- König in Sicherheit
Unterthemen und Übungen
Figuren gemeinsam entwickeln
Du bringst Leichtfiguren ins Spiel. Das ist ein Einstieg, kein vollständiger Eröffnungsplan.
- Erklärung: Alle Figuren wollen mitspielen — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Alle Figuren wollen mitspielen — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Alle Figuren wollen mitspielen — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Dazu im Originaltext
Um die Mittelfelder kämpfen
Die Aufgaben zeigen das Besetzen der Mitte und einen Schlag gegen einen Mittelbauern. Sie prüfen keinen vollständigen Kampf um das Zentrum.
- Erklärung: Warum die Mitte wichtig ist — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Warum die Mitte wichtig ist — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Warum die Mitte wichtig ist — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Dazu im Originaltext
Entwickeln und zugleich angreifen
Eine Figur kommt mit Angriff ins Spiel. Der Zeitgewinn wird an einzelnen Zügen sichtbar.
- Erklärung: Ein Zug kann Zeit gewinnen — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Ein Zug kann Zeit gewinnen — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Ein Zug kann Zeit gewinnen — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Dazu im Originaltext
Den König sichern und die Rochade vorbereiten
Die Quelle behandelt Abtausch und Tempogewinn. Die Aufgaben dazu sind enger: einmal rochieren, einmal den Weg dafür freimachen.
- Erklärung: König in Sicherheit — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: König in Sicherheit — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: König in Sicherheit — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Abtausch zur Entwicklung oder Befreiung
Der Kurs zeigt verschiedene Tauschziele. Für den Vergleich von Entwicklung und Befreiung ist hier keine eigene Aufgabe zugeordnet.
Hier ist keine eigene Aufgabe verlinkt.
I. Teil, 2. Kapitel - Die offene Turmlinie, Im Kurs
Lektion 11 lehrt die offene Linie, Lektion 37 den Vorposten aus 2.6. Granitblock (2.4) und Linienwechsel (2.5) erscheinen dort nur in der Planwahl; die Unterminierung aus 2.4 lehrt der Kurs nicht eigens.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Eine offene Linie besetzen
Du findest eine Linie ohne Bauern und stellst einen Turm darauf. Das Öffnen einer Linie durch Abtausch ist hier keine eigene Aufgabe.
- Erklärung: Freie Wege für Türme — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Freie Wege für Türme — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Freie Wege für Türme — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Dazu im Originaltext
Einen Vorposten vor dem Turm nutzen
Die Aufgaben vergleichen einen Springer vor einem Bauern mit einem gedeckten Turm auf der Randlinie. Die Figuren übernehmen verschiedene Rollen.
- Erklärung: Der Vorposten — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Der Vorposten — Schritt «Entscheide»
- Weitere Stellung: Der Vorposten — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
I. Teil, 3. Kapitel - Die 7. und 8. Reihe, Im Kurs
Die siebte Reihe baut auf der offenen Linie auf und folgt deshalb nach ihr.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Mit dem Turm in die siebte Reihe eindringen
Der Plan und die weitere Stellung prüfen das Eindringen. Der folgende Bauerngewinn ist ein eigener Schritt in der Lektion.
- Erklärung: Ein Turm dringt ein — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Ein Turm dringt ein — Schritt «Entscheide»
- Weitere Stellung: Ein Turm dringt ein — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
I. Teil, Partie-Beispiele zu den ersten drei Kapiteln, Im Kurs
Aus den Beispielpartien ist Nimzowitsch gegen Alapin als Partie mit Lernstopp aufbereitet, ebenso Partie 7 (Rabinowitsch–Nimzowitsch, Baden-Baden 1925) mit zwei Lernstopps zur offenen d-Linie, und Partie 10 (Nimzowitsch–Tarrasch, Breslau 1925) mit zwei Lernstopps zum Tempo und zum Lavieren, sowie Partie 9 (Nimzowitsch–Pritzel, Kopenhagen 1922) mit zwei Lernstopps zur d-Linie. Partie 4 (Lee–Nimzowitsch, Ostende 1907) hat Lernstopps zum Angriff auf das Zentrum und zum Tempogewinn nach einem Abtausch, Partie 8 (Sämisch–Nimzowitsch, Kopenhagen 1923) zum Weg eines Springers auf ein starkes Feld und zur 7. Reihe.
Dazu im Kurs
I. Teil, 4. Kapitel - Der Freibauer, Im Kurs
Freibauer und Blockade sind der Schwerpunkt des Pilots; Mehrheit und Kandidat lehrt seit Version 1 Lektion 31. Die Partie te Kolste–Nimzowitsch (Baden-Baden 1925) aus 4.2a zeigt einen Kandidaten, der zuerst vorrückt und sich dann opfert, damit ein Springer das Feld vor ihm bekommt.
Dazu im Kurs
- Der Bauer mit freiem Weg
- Ein Springer hält den Bauern auf
- Die richtige Figur hält auf
- Eine Blockade hält nicht von allein
- te Kolste gegen Nimzowitsch, Baden-Baden 1925
Unterthemen und Übungen
Einen Freibauern schaffen
Du beseitigst einen gegnerischen Bauern. Figuren können den entstandenen Freibauern weiterhin aufhalten.
- Erklärung: Der Bauer mit freiem Weg — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Der Bauer mit freiem Weg — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Der Bauer mit freiem Weg — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Dazu im Originaltext
Eine passende Blockadefigur wählen
Die Wahl gilt für die gezeigten Tauschmöglichkeiten. Daraus folgt keine Regel, dass immer der Springer blockieren muss.
- Erklärung: Die richtige Figur hält auf — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Die richtige Figur hält auf — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Die richtige Figur hält auf — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Dazu im Originaltext
Eine bestehende Blockade sichern
Die Aufgaben verhindern eine konkrete Vertreibung und zeigen den Aufbau mit Antwortzügen. Nicht jede denkbare Blockadegefahr ist enthalten.
- Erklärung: Eine Blockade hält nicht von allein — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Eine Blockade hält nicht von allein — Schritt «Probiere es»
- Angeleitete Aufgabe: Eine Blockade hält nicht von allein — Schritt «Spiel es durch»
- Weitere Stellung: Eine Blockade hält nicht von allein — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Dazu im Originaltext
Wann soll der Freibauer vorrücken?
Der Kurs behandelt das Schaffen und Blockieren von Freibauern. Die Wahl des richtigen Zeitpunkts zum Vorrücken ist hier nicht als eigenes Übungsziel belegt.
Hier ist keine eigene Aufgabe verlinkt.
I. Teil, 5. Kapitel - Der Abtausch, Im Kurs
Tauschen mit einem Grund setzt voraus, dass du Drohungen und Figurenwerte sicher erkennst.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Einen Verteidiger abtauschen
Du tauschst eine Figur mit einem konkreten Grund. Ob ein beliebiger Abtausch günstig ist, verlangt weitere Stellungsprüfung.
- Erklärung: Tauschen mit einem Grund — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Tauschen mit einem Grund — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Tauschen mit einem Grund — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
I. Teil, 6. Kapitel - Die Elemente der Endspiel-Strategie, Im Kurs
Die Lektionen 22 und 23 lehren die Zentralisierung aus 6.1, der kleinen Figuren und des Königs, Lektion 38 die aggressive Turmstellung aus 6.2. Das Zusammenschweißen (6.3) und die Linie im Endspiel (6.4) lehrt der Kurs nicht eigens.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Eine zurückstehende Figur zur Mitte führen
Du verbesserst Springer oder König in vorgegebenen Stellungen. Die ganze Endspielplanung bleibt offen.
- Erklärung: Verbessere deine schlechteste Figur — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Verbessere deine schlechteste Figur — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Verbessere deine schlechteste Figur — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Den König im Endspiel einsetzen
Der König geht nach vorn und hält den gegnerischen König zurück. Vollständige Bauernendspiele sind damit nicht abgedeckt.
- Erklärung: Der König wird aktiv — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Der König wird aktiv — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Der König wird aktiv — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Den Turm hinter den Freibauern stellen
Die Aufgabe zeigt Unterstützung von hinten. Das aktive Schach in der Planfrage hat einen anderen Auftrag und zählt hier nicht als weitere Stellung.
- Erklärung: Der aktive Turm — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Der aktive Turm — Schritt «Probiere es»
Eine Linie im Endspiel in ein Angriffsziel verwandeln
Ein historischer Lernstopp richtet den Turm gegen einen Bauern. Das ist ein konkreter Ausschnitt, keine vollständige Endspiellehre.
- Historischer Lernstopp: Nimzowitsch gegen Jacobsen, Kopenhagen 1923 — nach 45…Kd6
Späterer Stopp: Öffne die Partie und bearbeite zuerst die vorherigen Lernstopps.
- Historischer Lernstopp: Nimzowitsch gegen Jacobsen, Kopenhagen 1923 — nach 45…Kd6
I. Teil, 7. Kapitel - Der gefesselte Stein, Im Kurs
Die Fesselung ist ein taktisches Motiv und baut auf der Frage «Was droht?» auf. Partie 14 aus den «Partien zur Fesselung» (Nimzowitsch–Leonhardt, San Sebastian 1911) steht ganz zum Nachspielen da, mit zwei Lernstopps dazu, wann man einen fesselnden Läufer mit einem Bauern vertreibt. Ebenso Partie 16 (Rubinstein–Nimzowitsch, Marienbad 1925), mit zwei Lernstopps dazu, wie Schwarz einen Springer fesselt und die Fesselung festhält.
Dazu im Kurs
- Eine Figur ist gebunden
- Nimzowitsch gegen Leonhardt, San Sebastian 1911
- Rubinstein gegen Nimzowitsch, Marienbad 1925
Unterthemen und Übungen
Eine Fesselung an den König ausnutzen
Ein Bauernangriff nutzt eine gebundene Figur aus. Damit sind nicht alle Arten von Fesselung und Entfesselung behandelt.
- Erklärung: Eine Figur ist gebunden — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Eine Figur ist gebunden — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Eine Figur ist gebunden — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Sich aus einer Fesselung lösen
Der Kurs übt das Ausnutzen einer Fesselung. Eine eigene Folge verschiedener Entfesselungspläne fehlt in dieser Karte; der Originalabschnitt ist hier nicht verlinkt.
Hier ist keine eigene Aufgabe verlinkt.
I. Teil, 8. Kapitel - Das Abzugsschach, Im Kurs
Abzug und Doppelschach bauen auf der Fesselung auf.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Abzugsschach und Doppelschach
Die Aufgaben zeigen einzelne taktische Züge. Ein langer selbst gefundener Angriff wird nicht verlangt.
- Erklärung: Ein Zug öffnet einen Angriff — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Ein Zug öffnet einen Angriff — Schritt «Probiere es»
- Angeleitete Aufgabe: Ein Zug öffnet einen Angriff — Schritt «Zwei Figuren zugleich»
- Weitere Stellung: Ein Zug öffnet einen Angriff — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
I. Teil, 9. Kapitel - Die Bauernkette, Im Kurs
Bauernketten setzen Bauernzüge und Blockade voraus; die Salwe-Partie zeigt eine Kette schon heute.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Die Basis einer Bauernkette angreifen
Kurze Aufgaben zeigen einen Bauernhebel gegen die Basis. Der Wechsel des Angriffs von der Basis zur Spitze ist nicht als eigener Planvergleich enthalten.
- Erklärung: Bauern helfen einander — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Bauern helfen einander — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Bauern helfen einander — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
II. Teil - Das Positionsspiel, Überblick
Einleitung zum zweiten Teil über das Positionsspiel.
II. Teil, 1. Kapitel, Im Kurs
Lektion 21 lehrt das prophylaktische Denken aus 1.3, Lektion 39 den Sprung ins Zentrum aus 1.5 mit dem Gedanken aus 1.7, dass das Zentrum aus Feldern besteht. Die Gesamtbeweglichkeit (1.4) lehrt der Kurs nicht eigens; die Partie gegen Michel dient in Lektion 39 als Transfer. Den Gedanken aus 1.6 (Zentrum gegen Flügel, Zentralisieren, Überdeckung) behandeln die Lektionen 22, 25 und 28.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Den gegnerischen Plan rechtzeitig verhindern
Du verhinderst eine Gabel oder ein Matt. Das übt konkrete Drohungen, noch keine freie Suche nach allen gegnerischen Plänen.
- Erklärung: Was möchte dein Gegner? — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Was möchte dein Gegner? — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Was möchte dein Gegner? — Schritt «Neue Stellung, gleiche Frage»
Mit dem Springer ins Zentrum springen
Die Erklärung gehört zum Positionsspiel. Die thematische Aufgabe stammt aus dem historischen Nachtrag zu 1914–1926. Du nutzt ein konkretes Mittelfeld; ein Springer im Zentrum steht nicht automatisch gut.
- Erklärung: Der Sprung ins Zentrum — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Thematische Aufgabe aus einem anderen Abschnitt: Der Sprung ins Zentrum — Schritt «Entscheide»
- Weitere Stellung aus einem anderen Abschnitt: Der Sprung ins Zentrum — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
II. Teil, Partien zum 1. Kapitel, Im Kurs
Lektion 25 zeigt mit Rubinstein gegen Löwenfisch, wie ein Flügelangriff vom Zentrum aus zurückgewiesen wird. Das Stratagem «Mittellinie gegen Flankenangriff» nennt Nimzowitsch bei Kline gegen Capablanca. Die übrigen Partien des Abschnitts kommen später.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Einen Flügelangriff in der Mitte beantworten
Die Beispiele zeigen konkrete Antworten im Zentrum. Ein Gegenschlag in der Mitte ist keine Regel für jede Stellung.
- Erklärung: Antworte in der Mitte — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Antworte in der Mitte — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Antworte in der Mitte — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
II. Teil, 2. Kapitel - Der Doppelbauer und Hemmung, Im Kurs
Lektion 26 lehrt den Doppelbauern aus 2.1 und 2.2: erkennen und mit einem Bauern angreifen. Lektion 40 lehrt den mysteriösen Turmzug aus 2.3. Die Hemmung einer Mehrheit (2.4) lehren die Lektionen 32 und 34 an Beispielen aus «Die Blockade»; die übrigen Formen der Hemmung aus 2.5 zeigt die Partie gegen Johner. Die Partie gegen Rosselli (Partie 29) steht ganz zum Nachspielen da, mit zwei Lernstopps zum Doppelbauern. Ebenso Partie 3 aus 2.5 (Shoosmith–Nimzowitsch, Ostende 1907), mit zwei Lernstopps zum Hebel gegen einen Bauern, der den eigenen Bauern zurückhält.
Dazu im Kurs
- Der Doppelbauer
- Der mysteriöse Turmzug
- Johner gegen Nimzowitsch, Dresden 1926
- Nimzowitsch gegen Rosselli, Baden-Baden 1925
- Shoosmith gegen Nimzowitsch, Ostende 1907
Unterthemen und Übungen
Einen Doppelbauern angreifen
Planwahl und Rückschlag zeigen Druck gegen den Doppelbauern. Die spätere Aufgabe der Lektion hat keinen Doppelbauern mehr und zählt hier nicht als zweite Doppelbauernstellung.
- Erklärung: Der Doppelbauer — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Der Doppelbauer — Schritt «Entscheide»
- Angeleitete Aufgabe: Der Doppelbauer — Schritt «Probiere es»
Den Turm auf eine künftige offene Linie stellen
Die Beispiele bereiten einen möglichen gegnerischen Bauernvorstoß vor. Ob die Linie tatsächlich aufgeht, bleibt stellungsabhängig.
- Erklärung: Der mysteriöse Turmzug — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Der mysteriöse Turmzug — Schritt «Entscheide»
- Weitere Stellung: Der mysteriöse Turmzug — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
II. Teil, 3. Kapitel - Der isolierte Damenbauer und seine Nachkommenschaft, Im Kurs
Lektion 27 lehrt den Isolani aus 3a, Lektion 35 die hängenden Bauern aus 3c und zeigt dabei das isolierte Bauernpaar (3b) als Ausgangspunkt. Lektion 41 lehrt aus 3d Stärke und Schwäche des Läufers und die Horwitz-Läufer; die übrigen Punkte aus 3d bleiben Lesestoff.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Das Feld vor einem Isolani nutzen
Du besetzt das Feld vor dem gegnerischen isolierten Bauern. Das Decken des eigenen Isolanis ist unten als anderes Teilziel getrennt.
- Erklärung: Der Isolani — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Der Isolani — Schritt «Entscheide»
- Weitere Stellung: Der Isolani — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Den eigenen Isolani decken
Ein Läufer deckt den eigenen isolierten Bauern. Das ist eine einzelne Aufgabe und kein zweiter Beleg für das Blockieren des gegnerischen Bauern.
- Angeleitete Aufgabe: Der Isolani — Schritt «Probiere es»
Mit Dame und Läufern zusammen angreifen
Die Aufgaben zeigen Mattdrohungen und eine geöffnete Diagonale. Die Vorteile des Läuferpaars in allen Bauernstrukturen sind damit nicht behandelt.
- Erklärung: Das Läuferpaar — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Das Läuferpaar — Schritt «Entscheide»
- Angeleitete Aufgabe: Das Läuferpaar — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Das Läuferpaar — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
II. Teil, 4. Kapitel - Wie man starke Punkte systematisch überdeckt und wie man schwache Bauern bzw. Punkte loszuwerden sucht, Im Kurs
Lektion 28 lehrt die Überdeckung mit zwei Partien Nimzowitschs gegen Spielmann und Rubinstein. Den zweiten Teil des Kapitels, wie man schwache Bauern loswird, lehrt der Kurs nicht eigens, weil sich aus Nimzowitschs zwei Beispielen keine eindeutigen Aufgaben bilden lassen; sie bleiben Lesestoff. Die Partie gegen Spielmann (Stockholm 1920, auch Die Blockade, Partie 5) steht inzwischen ganz zum Nachspielen da, mit Lernstopps zum aktiven Turm und zum König, der einen Freibauern blockiert.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Einen wichtigen Punkt decken und Figuren lösen
Die Dame hält die Deckung aufrecht; später kann ein Läufer angreifen. Zusätzliche Deckung ist nicht in jeder Stellung der beste Plan.
- Erklärung: Wichtige Punkte überdecken — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Wichtige Punkte überdecken — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Wichtige Punkte überdecken — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
II. Teil, 5. Kapitel - Das Lavieren gegen eine feindliche Schwäche. Der kombinierte Angriff an beiden Flügeln. Besteht zwischen eben angedeuteten zwei Stratagemen eine gewisse Wahlverwandtschaft?, Im Kurs
Lektion 29 lehrt das Lavieren gegen eine Schwäche mit Rubinstein gegen Selesnev und Kalaschnikow gegen Nimzowitsch. Lektion 42 lehrt den kombinierten Angriff an beiden Flügeln mit Beispielen gegen von Gottschall, Teichmann und von Holzhausen. Die Sonderfälle des Kapitels, der König als Schwäche (gegen Kalinsky) und das Lavieren unter erschwerenden Umständen (Lasker gegen Salwe), bleiben Lesestoff; die Grundidee lehren die Lektionen 29 und 42.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Angriffswege und weitere Ziele vergleichen
Der Turm wechselt den Angriffsweg. Eine zusätzliche Auswahlfrage vergleicht angebotene Bauernziele; du musst keinen vollständigen Plan frei entwerfen.
- Erklärung: Eine Schwäche von zwei Seiten angreifen — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Eine Schwäche von zwei Seiten angreifen — Schritt «Entscheide»
- Angeleitete Aufgabe: Eine Schwäche von zwei Seiten angreifen — Schritt «Vergleiche deine Ziele»
Zwischen Zielen an beiden Flügeln wählen
Zwei Gegenstellungen verlangen ein Ziel mit Begründung. Die Ziele werden angeboten; eine zweite Schwäche selbst zu erzeugen ist noch keine eigene Aufgabe.
- Erklärung: Angriff an beiden Flügeln — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Angriff an beiden Flügeln — Schritt «Wähle dein Ziel»
- Angeleitete Aufgabe: Angriff an beiden Flügeln — Schritt «Prüfe die andere Verteidigung»
Nachtrag, 1. Die allgemeine Lage der Dinge vor 1911, Lesestoff
Ein Rückblick auf die Schachgeschichte vor 1911. Er lehrt keine Spielregel und bleibt Lesestoff.
Nachtrag, 2. Die revolutionären Thesen, Lesestoff
Nimzowitschs Thesen in ihrer Zeit. Die Ideen fließen in die Lektionen ein; der Text bleibt Lesestoff.
Nachtrag, 3. Die revolutionäre Theorie wird in revolutionäre Praxis umgesetzt. Die Stammpartie des ideellen Damengambits, Lesestoff
Historische Partien seiner Schule als Hintergrund. Partie 38 (Gregory–Nimzowitsch, St. Petersburg 1914) steht ganz zum Nachspielen da, mit Lernstopps zum Kandidaten und zum Lavieren gegen eine Schwäche.
Dazu im Kurs
Nachtrag, 4. Weitere historische Kämpfe, Lesestoff
Weitere historische Kämpfe als Hintergrund. Partie 39 (Spielmann–Nimzowitsch, San Sebastian 1911) steht ganz zum Nachspielen da, mit zwei Lernstopps gegen hängende Bauern.
Dazu im Kurs
Nachtrag, 5. Ausbau und Entwicklung der Schachrevolution in den Jahren 1914 bis 1926, Lesestoff
Die Entwicklung der Schule bis 1926 als Hintergrund. Partie 41 (Nimzowitsch–Olson, Kopenhagen 1924) steht ganz zum Nachspielen da, mit Lernstopps zur Fesselung und zum Abzugsschach.
Dazu im Kurs
Die Blockade
Abschnitt I, Im Kurs
Was eine Blockade ist: Eine Figur stellt sich direkt vor den Bauern.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Das Feld vor dem Bauern besetzen
Springer und Läufer stoppen einen Bauern in verschiedenen Stellungen. Die Vorgabe lenkt auf die Blockadeidee.
- Erklärung: Ein Springer hält den Bauern auf — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Ein Springer hält den Bauern auf — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Ein Springer hält den Bauern auf — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Dazu im Originaltext
Abschnitt II, Überblick
Überleitung: Nimzowitsch stellt den Freibauern als Ergebnis einer Bauernmehrheit vor und kündigt fünf Fragen zur Bauernmehrheit an. Lektion 30 setzt mit Abschnitt III ein.
Abschnitt III, Im Kurs
Lektion 30: Bewachung aus der Ferne genügt nicht, der Freibauer gehört «ins Gefängnis».
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Blockieren statt nur aus der Ferne bewachen
Die Aufgaben zeigen, warum das Feld vor dem Freibauern besetzt wird. Sie unterscheiden sich vom Befreiungszug der anderen Seite.
- Erklärung: Warum man einen Freibauern blockiert — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Warum man einen Freibauern blockiert — Schritt «Entscheide»
- Weitere Stellung aus einem anderen Abschnitt: Warum man einen Freibauern blockiert — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Durch einen Bauernvorstoß Figuren befreien
Hier spielt die Seite mit dem Bauern: Er opfert sich und macht Figuren frei. Das ist keine weitere Blockadeaufgabe.
- Angeleitete Aufgabe: Warum man einen Freibauern blockiert — Schritt «Probiere es»
Abschnitt IIII, Im Kurs
Lektion 30: Der Blockeur steht auch sonst gut, geschützt vor Angriffen von vorn.
Dazu im Kurs
Abschnitt V, Im Kurs
Lektion 30: Die Blockade lähmt die ganze Stellung, Läufer und Turm werden Gefangene im eigenen Lager.
Dazu im Kurs
Abschnitt VI, Im Kurs
Lektion 31: Die Bauernmehrheit und ihr Kandidat, «Der Kandidat hat den Vortritt».
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Kandidat und Begleiter einer Mehrheit
Du wählst den ersten Vorstoß und bereitest in einer anderen Stellung den Kandidaten mit seinem Begleiter vor. Die Teilaufträge sind verschieden.
- Erklärung: Der Kandidat hat den Vortritt — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Der Kandidat hat den Vortritt — Schritt «Entscheide»
- Weitere Stellung aus einem anderen Abschnitt: Der Kandidat hat den Vortritt — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Abschnitt VII, Im Kurs
Lektion 31: Gegen eine Mehrheit bremst man den Kandidaten und lockt die Begleiter vor; Beispiel Nimzowitsch gegen Tartakower.
Dazu im Kurs
Abschnitt VIII, Im Kurs
Lektion 32: Eine Mehrheit in der Mitte droht mit Freibauer und Keil; man hält sie früh fest.
Dazu im Kurs
Abschnitt IX, Im Kurs
Lektion 32: Behinderung ist der Auftakt, die Blockade das Ziel.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Eine zentrale Bauernmehrheit bremsen
Die Erklärung gehört zum Kampf gegen eine Bauernmehrheit. Die thematische Aufgabe stammt aus der ergänzenden Partie 6 gegen Brinckmann. Sie zeigt einen konkreten Bauernzug, kein vollständiges Endspiel.
- Erklärung: Die Mehrheit in der Mitte — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Thematische Aufgabe aus einem anderen Abschnitt: Die Mehrheit in der Mitte — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung aus einem anderen Abschnitt: Die Mehrheit in der Mitte — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Abschnitt X, Im Kurs
Lektion 33: Gegen Giersing ist ein Turm an einen Bauern gekettet und darum gelähmt. Nimzowitschs Gewinnweg mit 58. Th6 lehrt der Kurs nicht, weil die heutige Analyse ihn nicht bestätigt. Die Partie steht ganz zum Nachspielen da, mit Lernstopps zum Turm auf der 7. Reihe und zum Matt am Rand.
Dazu im Kurs
Abschnitt XI, Im Kurs
Lektion 33: Gegen Nilsson blockiert ein Turm den Bauern a6 und bleibt beweglich.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Einen Ersatzblockeur vorbereiten
Die thematische Aufgabe stammt aus der ergänzenden Partie 4 gegen Sämisch. Ein Springer bereitet eine neue Blockade vor. Das ist keine weitere Aufgabe zum Angriff des anderen Turms im Beispiel gegen Nilsson.
- Thematische Aufgabe aus einem anderen Abschnitt: Ein Blockeur bleibt beweglich — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Blockieren und den anderen Turm einsetzen
Ein Turm blockiert, während der andere eindringt. Der spätere Ersatz eines abgetauschten Blockeurs ist ein anderes Teilziel.
- Erklärung: Ein Blockeur bleibt beweglich — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Ein Blockeur bleibt beweglich — Schritt «Entscheide»
- Angeleitete Aufgabe: Ein Blockeur bleibt beweglich — Schritt «Probiere es»
Abschnitt XII, Im Kurs
Lektion 34: Unterlassene Blockade wird durch freies Figurenspiel bestraft (Kinch gegen Nimzowitsch).
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Die Folgen unterlassener Blockade
Die Aufgabe sucht eine ruhige Mattdrohung in Kinch gegen Nimzowitsch. Sie zeigt eine Folge freier Figuren, keine neue Hemmungsentscheidung.
- Angeleitete Aufgabe: Rechtzeitig hemmen — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Abschnitt XIII, Im Kurs
Lektion 34: Die Mehrheit «ideeller Natur» erkennen, hemmen und blockieren (Nimzowitsch gegen Bernstein).
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Rechtzeitig hemmen und blockieren
Eine historische Blockade und ein eigener Planvergleich am anderen Flügel zeigen den Unterschied zwischen Besetzen und Bewachen. Der ruhige Mattzug gegen Kinch gehört nicht zu diesen Hemmungsaufgaben.
- Erklärung: Rechtzeitig hemmen — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Rechtzeitig hemmen — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung: Rechtzeitig hemmen — Schritt «Dein Plan am anderen Flügel»
Abschnitt XIV, Im Kurs
Lektion 34 lehrt den Grundsatz; aus Abschnitt XIV nennt sie das Beispiel gegen Olson (4. c2–c4) im Quellentext; die Partie steht ganz zum Nachspielen da. Den Fall gegen Tartakower (Hemmung von e2–e4) lehrt der Kurs nicht.
Dazu im Kurs
Abschnitt XV, Lesestoff
Der Schluss fasst Nimzowitschs Sicht zusammen; er bleibt Lesestoff. Von den Partien der Blockade steht Partie 6 (Nimzowitsch–Brinckmann, Kolding 1923) ganz zum Nachspielen da, mit zwei Lernstopps zum Kandidaten aus Lektion 31; Lektion 32 übt eine Stellung aus derselben Partie.
Dazu im Kurs
Die Praxis meines Systems
1. Die Zentralisierung, Im Kurs
Lektion 22 verbindet die Zentralisierung mit der Frage nach der schlechtesten Figur; Lektion 24 übt mit Partie 6 ein Manöver in die Mitte. Die Partie Tartakower–Nimzowitsch verbindet Druck in der Mitte mit einem Angriff von der Seite; die Partie Nimzowitsch–Duras empfiehlt Nimzowitsch selbst zum Studium der Zentralisierung. Partie 6 (Yates–Nimzowitsch) steht auch ganz zum Nachspielen da, ebenso Partie 1 (Nimzowitsch–Ahues) mit der Frage, was ein Zentrum stark macht, und Partie 8 (Nimzowitsch–Löwenfisch) mit einer Blockade der schwarzen Bauern in der Mitte. Partie 16 (Nimzowitsch–Romi) zeigt die Zentraldame bis zum Matt, mit zwei Lernstopps zu Schach und Matt. Partie 10 (Réti–Nimzowitsch, Marienbad 1925) zeigt zwei Springer mitten im Zentrum, mit Lernstopps zum Sprung ins Zentrum und zum aktiven König. Partie 3 (Nimzowitsch–von Scheve, Ostende 1907) zeigt, wie Weiß einen Angriff am Flügel in der Mitte beantwortet, mit Lernstopps dazu und zu einer angegriffenen Figur. Die übrigen Partien des Abschnitts kommen später.
Dazu im Kurs
- Verbessere deine schlechteste Figur
- Ein Plan über mehrere Züge
- Tartakower gegen Nimzowitsch, London 1927
- Nimzowitsch gegen Duras, San Sebastian 1912
- Yates gegen Nimzowitsch, London 1927
- Nimzowitsch gegen Ahues, Berlin 1928
- Nimzowitsch gegen Löwenfisch, Karlsbad 1911
- Nimzowitsch gegen Romi, London 1927
- Réti gegen Nimzowitsch, Marienbad 1925
- Nimzowitsch gegen von Scheve, Ostende 1907
2. Hemmung und Blockade, Im Kurs
Hemmung und Blockade in Nimzowitschs eigenen Partien; Lektion 24 übt mit der Amateurpartie der Einleitung einen Plan über mehrere Züge. Die Partie von Holzhausen–Nimzowitsch zeigt, wie ein Läufer den weißen König und Turm einschnürt. Die Partie Nimzowitsch–Marshall zeigt einen Springerplan über mehrere Züge, die Partie Nimzowitsch–Sämisch einen weißen Doppelbauern und einen schwarzen Springer am Rand. Partie 51 (Brinckmann–Nimzowitsch) zeigt im Endspiel einen Turm auf der zweiten Reihe und den König als Blockeur. Partie 52 (Steiner–Nimzowitsch) zeigt, wie Schwarz d2–d4 hemmt und Weiß das Feld d5 teuer bezahlt, mit Lernstopps zu einem Tausch statt eines Rückzugs und zu einem Zug, der einen weißen Plan verhindert. Partie 46 (Brinckmann–Nimzowitsch, Kolding 1923) zeigt Nimzowitschs «Opfer auf Blockade» und einen Springer, der den weißen Doppelbauern blockiert.
Dazu im Kurs
- Eine Blockade hält nicht von allein
- Ein Plan über mehrere Züge
- Johner gegen Nimzowitsch, Dresden 1926
- von Holzhausen gegen Nimzowitsch, Dresden 1926
- Nimzowitsch gegen Marshall, New York 1927
- Nimzowitsch gegen Sämisch, Dresden 1926
- Brinckmann gegen Nimzowitsch, Bad Niendorf 1927
- Steiner gegen Nimzowitsch, Dresden 1926
- Brinckmann gegen Nimzowitsch, Kolding 1923
Unterthemen und Übungen
Einen Figurenweg vorbereiten
In zwei Zugfolgen macht eine Figur Platz für einen Springer. Die gegnerischen Antworten sind vorgegeben.
- Erklärung: Ein Plan über mehrere Züge — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Ein Plan über mehrere Züge — Schritt «Probiere es»
- Weitere Stellung aus einem anderen Abschnitt: Ein Plan über mehrere Züge — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Dazu im Originaltext
3. Überdeckung und andere Formen der Prophylaxe, Im Kurs
Lektion 21 lehrt das prophylaktische Denken; die Partien Schlechter–Nimzowitsch und Wendel–Nimzowitsch zeigen es Zug für Zug. Lektion 43 lehrt die Überdeckung starker Punkte mit Nimzowitschs Partien gegen Székely, Håkansson und Capablanca. Die Partie gegen Behting nutzt Lektion 38. L43 vergleicht auch zwei Pläne aus Spielmann gegen Nimzowitsch, New York 1927; Nimzowitsch nennt einen eigenen Zug dort eine «falsche Überdeckung». Die Partie gegen Yates bleibt Lesestoff. Partie 57 (Morrison–Nimzowitsch) steht ganz zum Nachspielen da, mit zwei Lernstopps zum überdeckten Vorposten e4 und zum Feld c4 vor dem Doppelbauern. Ebenso Partie 60 (Bogoljubow–Nimzowitsch), in der die Zentralisierung über die Überdeckung siegt, mit zwei Lernstopps. Auch die Partie gegen Székely (Partie 59) steht ganz zum Nachspielen da, mit zwei Lernstopps zu einem Angriff auf den Verteidiger und zu einem Freibauern. Nimzowitsch gegen Capablanca, New York 1927, steht jetzt ebenfalls als vollständige Kurspartie da. Zwei Lernstopps aus schwarzer Sicht untersuchen den Tausch eines Verteidigers und einen von zwei Bauern gedeckten, trotzdem angreifbaren Springer.
Dazu im Kurs
- Was möchte dein Gegner?
- Starke Punkte als Kraftquelle
- Schlechter gegen Nimzowitsch, Karlsbad 1907
- Wendel gegen Nimzowitsch, Stockholm 1921
- Morrison gegen Nimzowitsch, London 1927
- Bogoljubow gegen Nimzowitsch, St. Petersburg 1914
- Nimzowitsch gegen Székely, Kecskemét 1927
- Nimzowitsch gegen Capablanca, New York 1927
Unterthemen und Übungen
Nutzen und Grenzen zusätzlicher Deckung
Du vergleichst zwei Pläne und eine Gegenstellung aus Nimzowitschs Analyse. Weitere Deckung allein verhindert nicht jeden gegnerischen Angriff.
- Erklärung: Starke Punkte als Kraftquelle — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Starke Punkte als Kraftquelle — Schritt «Vergleiche zwei Pläne»
- Angeleitete Aufgabe: Starke Punkte als Kraftquelle — Schritt «Was hat sich verändert?»
Dazu im Originaltext
Gegenspiel gegen Nimzowitschs Aufbau
Zwei Stopps aus schwarzer Sicht zeigen Tausch und Springerfeld. Die Fortsetzung ab dem 20. Zug folgt der Webquelle; eine heutige vollständige Neubewertung ist nicht enthalten.
- Historischer Lernstopp: Nimzowitsch gegen Capablanca, New York 1927 — nach 16.g4
- Historischer Lernstopp: Nimzowitsch gegen Capablanca, New York 1927 — nach 30.Te2
Späterer Stopp: Öffne die Partie und bearbeite zuerst die vorherigen Lernstopps.
4. Der isolierte Damenbauer, die zwei Hängebauern Die zwei Läufer, Im Kurs
Lektion 35 lehrt die hängenden Bauern, Lektion 27 den Isolani. Das Läuferpaar lehrt Lektion 41 an Lehrbeispielen aus «Mein System»; die Läuferpaar-Partien dieses Kapitels (gegen Leonhardt, Goldstein und Krause) nennt sie nur. Die Partie gegen Leonhardt (Partie 69) steht inzwischen ganz zum Nachspielen da, mit zwei Lernstopps zum Läuferpaar und zu einem Angriff. Partie 67 (Tarrasch–Nimzowitsch) steht ganz zum Nachspielen da, mit zwei Lernstopps zu den hängenden Bauern: ihre Stütze angreifen und sie blockieren. Partie 61 (Nimzowitsch–Jacobsen, Kopenhagen 1923) steht ganz zum Nachspielen da, mit Lernstopps zum Angriff auf den Isolani und zum aktiven Turm im Endspiel.
Dazu im Kurs
- Hängende Bauern
- Das Läuferpaar
- Tarrasch gegen Nimzowitsch, Hamburg 1910
- Nimzowitsch gegen Leonhardt, Ostende 1907
- Nimzowitsch gegen Jacobsen, Kopenhagen 1923
Unterthemen und Übungen
Hängende Bauern bewegen und sichern
Die Beispiele bilden ein bewegliches Bauernpaar und verändern es später zur gedeckten Kette. Die richtige Entscheidung hängt von der Stellung ab.
- Erklärung: Hängende Bauern — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Hängende Bauern — Schritt «Entscheide»
- Weitere Stellung aus einem anderen Abschnitt: Hängende Bauern — Schritt «Neue Stellung, gleiche Idee»
Dazu im Originaltext
5. Das Lavieren gegen feindliche Schwächen bei gegebenem eigenen Terrainvorteil, Im Kurs
Lektion 36: Lavieren über eine Achse, mit Beispielen gegen Schlage und Antze. Partie 72 (von Gottschall–Nimzowitsch) steht ganz zum Nachspielen da, mit zwei Lernstopps zum Isolani und zum Königsmarsch im Endspiel.
Dazu im Kurs
Unterthemen und Übungen
Ein zentrales Feld als Lavierungsachse
Die Planfrage stellt die Dame auf ein zentrales Feld. Der spätere Durchbruch und das sichere Damenschach prüfen andere Teilhandlungen, keine zweite selbst gefundene Achse.
- Erklärung: Lavieren über eine Achse — Schritt «Warum funktioniert das?»
- Angeleitete Aufgabe: Lavieren über eine Achse — Schritt «Entscheide»
Dazu im Originaltext
6. Streifzüge durch hypermodernes Alt- und Neuland, Lesestoff
Streifzüge durch Eröffnungen seiner Zeit; Hintergrund für den Partienkatalog. Partie 85 (Yates–Nimzowitsch, Karlsbad 1923) steht ganz zum Nachspielen da, mit zwei Lernstopps zur Frage, wann ein Angriff am Flügel berechtigt ist. Ebenso Partie 95 (Nimzowitsch–Tartakower, Karlsbad 1923), mit zwei Lernstopps zum Läuferpaar und zum Springer auf der Diagonale, und Partie 83 (Nimzowitsch–Rubinstein, Semmering 1926), mit zwei Lernstopps zum Abzug. Partie 108 (Nimzowitsch–Krause, Kopenhagen 1924) hat Lernstopps zur Entwicklung und zu einem Schach, das etwas gewinnt. Partie 102 (Brinckmann–Nimzowitsch, Berlin 1927) hat Lernstopps zu einem ungedeckten Bauern und zu einem Schach, das eine Fesselung erzwingt. Partie 109 (Spielmann–Nimzowitsch, Stockholm 1920) hat Lernstopps zum richtigen Schach und zur langen Rochade. Partie 90 (Jacobsen–Nimzowitsch, Kopenhagen 1923) hat Lernstopps zum Damentausch gegen einen schwachen Bauern und zu einem Bauernzug gegen den Königsflügel.
Dazu im Kurs